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USB Audio Interface – die Schnittstelle zum PC

Hast du dich schon mal gefragt, warum man nicht einfach das Mikrofon an die interne Soundkarte vom Computer anschließen kann? Vielleicht hast du es sogar schon mal ausprobiert. Dann brauche ich dir gar nicht sagen, wie schrecklich das Resultat ist. Schließlich sind Onboard-Karten für die Kommunikation gedacht. Professionelles Recording gehört leider nicht dazu.

Doch an dieser Stelle kommt das USB Audio Interface ins Spiel!

Erfahre in diesem Artikel, wann du eins brauchst, welche Funktionen es bietet und was du besser vor dem Kauf beachtest!

 

USB Audio Interface mit Mikrofon für Homerecording

 

 

Eine Art externe Soundkarte

Unter dem Begriff USB Audio Interface kannst du dir eine Art externe Soundkarte vorstellen. Es fungiert also als Schnittstelle zwischen Computer und den Aufnahmegeräten. Ohne ein professionelles Audio Interface, ist eine hochwertige Aufnahme nicht möglich. Eine Ausnahme bildet das USB Mikrofon, welches keine weiteren Geräte für gute Aufnahmen benötigt.

 


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USB Audio Interface kaufen


Ohne Audio Interface, welches auf Recording ausgelegt ist, machen Aufnahmen keinen Sinn. Die Mikrofon- bzw. Line-In Eingänge eines herkömmlichen PCs sind für einfache Sprachanwendungen ausgelegt. Daher reicht die Qualität zwar für Telefonate, ein hohes Grundrauschen macht jedoch jede noch so schöne Aufnahmespur kaputt.

Um dieses Problem zu umgehen, greift man im Homestudio am besten zu einem USB Audio Interface. Ein gutes Modell muss nicht teuer sein und steigert je nach Ausgangssituation die Aufnahmequalität deutlich.

 

Was macht ein USB Audio Interface?

Ein USB Audio Interface hat also die Aufgabe ein möglichst klares und sauberes Signal an den Computer zu leiten. Daher empfängt es die akustischen Signale vom Mikrofon. Damit der PC diese Signale überhaupt lesen kann, ist noch eine Digitalisierung dieser Signale notwendig. Dies geschieht mithilfe des integrierten A/D-Wandlers.

 

Vorverstärkung und Phantomspeisung

Oft verfügen USB Audio Interfaces über einen internen Vorverstärker.

Das Eingangssignal bekommt also noch mal einen zusätzlichen Boost in der Lautstärke. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Zweck ab. Günstige Modelle haben meist nur eine geringere Verstärkung und besonders bei einem dynamischen Mikrofon stoßen sie an Grenzen.  Bei einem Kondensatormikrofon kann es unter Umständen schon ausreichen, sodass kein Mikrofonvorverstärker notwendig ist.

Hier gilt jedoch zu beachten: Wer ein Kondensator Mikrofon betreiben möchte, benötigt Phantomspeisung. Nicht alle Audio Interfaces bieten Phantomspeisung an! Daher ist beim Kauf auf diese Funktion zu achten. Wer bereits einen Mikrofonvorverstärker besitzt, ist auf der sicheren Seite.

 

USB Audio Interface für PC und Laptop

 

Vorteile der USB-Variante

Ein Audio Interface muss nicht zwingend mit USB ausgestattet sein. Daneben gibt es noch weitere Audio Interfaces mit verschiedenen Schnittstellen. Falls du nicht gerade einen Mac hast, fällt Thunderbird schon einmal raus. Auch PCs mit Firewire sind eher selten anzutreffen. Zudem sind interne Soundkarten preislich eine Hausnummer und auf professionelle Ansprüche ausgelegt.

Allein aus diesen Gründen fällt bei den vielen die Auswahl schon automatisch auf das USB Audio Interface. Doch das ist gar nicht weiter schlimm. Denn auch USB Audio Interfaces liefern gute Arbeit ab.

Gegenüber internen Recording-Soundkarten ergeben sich direkt mehrere Vorteile. Einerseits musst du nicht bei jedem Anschluss hinter den Rechner krabbeln. Stattdessen steht das USB Audio Interface meist einfach auf dem Tisch und ist gut zugänglich. Ebenfalls praktisch ist die Mobilität. Ein USB Audio Interface ist einfach zu transportieren. Außerdem gestaltet sich der Ab- und Aufbau recht schnell. Dank Plug & Play ist auch die Installation im Nu erledigt.

 

Benötige ich ein USB Audio Interface?

Du benötigst kein USB Audio Interface, wenn du

  • ein USB Mikrofon verwendest,
  • eine hochwertige (Recording)Soundkarte besitzt,
  • oder dich das hohe Grundrauschen der internen Soundkarte nicht stört.

 

In allen anderen Fällen kommst du um den Einsatz eines Audio Interfaces leider nicht rum.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Vor dem Kauf ist noch zu klären, über wie viele Ein- und Ausgänge das Audio Interface verfügen soll. Bei einem einfachen Homestudio reicht meist schon ein Interface mit einem (Stereo-)Eingang und einem Ausgang für die Kopfhörer. Besonders hier solltest du dich fragen, was du in Zukunft vor hast. Wenn du bereits weißt, dass noch weitere Mikrofone oder Instrumente folgen, greif direkt zu einem passenden Modell.

Praktisch ist auch die Funktion Direct Monitoring. In deiner DAW legst du das Instrumental auf eine Ausgangsspur. Zusätzlich lässt du auch deine Recording-Spur abspielen. So bekommst du unmittelbar beim Recording ein Feedback auf deine Ohren! Du hörst du Song, bevor er überhaupt fertig recordet ist. Direct Monitoring hat sich im Alltag als sehr nützlich gezeigt und ich empfehle auf diese Funktion beim Kauf eines neuen USB Audio Interfaces zu achten.

Neben dieser Funktion haben auch manche Modelle eine Steuerungsanzeige. Analoge Zeiger bzw. LEDs weisen darauf hin, wenn der Pegel übersteuert.

 

USB Audio Interface für Mikrofone und Instrumente

 

Abnahme von Instrumenten

Neben Mikrofonen lassen sich auch E-Gitarre bzw. Bass abnehmen. Dabei musst du auf die richtige Bezeichnung achten. In der Regel ist der Eingang mit einem „Hi-Z“ markiert. Diese sind für Instrumente optimiert und bieten einen gefühlt besseren Klang, als die Line-Eingänge.

 

USB Audio Interface kaufen

Ich hoffe dass ich dir mit diesem Artikel alle Fragen rund um das USB Audio Interface beantworten konnte. Setze dein gewonnenes Wissen direkt in die Tat um und finde ein Modell, welches zu deinem Anspruch passt! Auf Mikrofonwelt.de findest du auch viele vorgestellte Produkte mit Preisvergleichen beliebter Online Shops.

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