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Musik aufnehmen: Wie Du Deine eigenen Songs recordest!

Musik aufnehmen eigene Songs im Homestudio Titelbild

Du möchtest endlich deine eigene Musik aufnehmen?

Dann kommt dieser Leitfaden wie gerufen!

Folgende Themen erwarten Dich:
  1. Eigene Musik aufnehmen: Wie es geht
  2. Wie du den Aufbau deines eigenen Homerecording Studios gestaltest
  3. Welches Equipment du für deinen Zweck brauchst
  4. Wie du deine Aufnahme bearbeitest
  5. Wie du eigene Musik verbreitest und bekannt wirst

Mithilfe des nachfolgenden Inhaltsverzeichnisses springst Du direkt zu beliebigen Abschnitten. Falls du noch komplett neu in der Recording-Welt bist, empfehle ich das Tutorial komplett zu lesen.

Der Weg zum ersten Recording

 

Schön, dass du dieses Tutorial zum Songs aufnehmen entdeckt hast!

Ich möchte dir den Einstieg in die wundervolle Welt des Recording möglichst einfach gestalten und verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie du deinen eigenen Song aufnehmen kannst.

Ich kenne diese Situation. Eigene Songs recorden wirkt anfangs komplex. So beschloss ich nach einigen Tagen Recherche ein t.bone Mikrofon von Thomann für rund 70 € zu bestellen. Natürlich war ich zu Beginn begeistert von dem Klang, genauso schnell kam jedoch Ernüchterung auf. So richtig toll und wie gedacht, klingt das alles nicht. Mein Fehler war, dass ich wahllos Equipment gekauft hatte. Monate später kaufte ich mir neue Geräte. Wodurch die billigen überflüssig wurden.

Damit du nicht die gleichen Fehler machst, erfährst du in diesem Artikel alles was zum Einstieg zu wissen gibt.


Für wen ist dieser Leitfaden?
Für jeden, der eigene Musik produzieren als Ziel hat. Egal ob du einen Song aufnehmen oder gleich ein ganzes Musik Album produzierst. Dabei ist es irrelevant, ob du deinen eigenen Gesang oder Rap aufnimmst.

Dieser Leitfaden begleitet dich durch den kompletten Prozess.

Vom ersten Mikrofon bishin zur fertigen Aufnahme!


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Drei Möglichkeiten eigene Songs aufzunehmen

In diesem Leitfaden stelle ich dir drei Wege vor. Du bekommst mithin 3 Wege, um deinen Song aufzunehmen. Ausreden gibt es jetzt keine mehr!

Tonstudio Mieten

Die wohl einfachste und zugleich kostspieligste Möglichkeit ist es, ein professionelles Tonstudio zu mieten. Je nach Tonstudio sind unterschiedliche Leistungen gegeben. Im besten Fall lässt sich das anschließende Mixen und Mastern vor Ort erledigen. Auf Dauer ist diese Möglichkeit kostenintensiv. Aus diesem Grund ist diese Möglichkeit für Beginner eher auszuschließen und richtet sich mehr an professionelle Musiker.

Finde ein Tonstudio in deiner Nähe

Musik aufnehmen mit einem USB Mikrofon

Wer als Hobby aus reinem Spaß die eigene Stimme aufnimmt, ist mit dieser Methode gut beraten. In einem USB Mikrofon sind sämtliche Elemente der Aufnahme-Kette integriert. Je nach Preisklasse bekommst du einen guten Sound geliefert.

Somit reicht ein USB Mikrofon für Homerecording aus.

 


Auf Mikrofonwelt stellen wir dir viele Produkte vor. Folgender Button bringt dich zur Produktübersicht der USB Mikrofone für Gesang und Rap!

Zu den USB Mikrofonen

Weitere Details rund ums USB Mikrofon verrät dieser Artikel:

Erfahre mehr zum USB Mikrofon

 


 

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, ein USB Mikrofon für Musikaufnahme zu verwenden. Gerade die ersten Experimente sind auf diese Weise spielend leicht umzusetzen. Für professionelle Aufnahmen reicht es zwar nicht, im Hobby-Bereich ist das USB Mikrofon bestens geeignet.

Wer langfristig denkt, greift lieber zu einem XLR Mikrofon samt Preamp und Audio Interface. Das sorgt zwar für höhere Anschaffungskosten. Andererseits für langanhaltende Zufriedenheit der eigenen Musik Aufnahmen.

Homerecording

Die dritte und vor allem langfristigste Lösung ist Homerecording.

Hol dir das Tonstudio nach Hause!

Hier ist mit Bedacht vorzugehen. Leider habe ich stark auf den Preis geachtet. Zwar kannte ich die Weisheit "Wer billig kauft, kauft zwei mal" - beachtet habe ich sie nicht. So kam es, dass ich nach wenigen Monaten erneut investierte. Ich holte mir zusätzlich ein das AKG C3000 und einen neuen Preamp.

Also: informiere dich gut, stelle dir einen Plan zusammen und teile dein Budget gut ein. Wenn du alle Schritte in dem Leitfaden beachtest, wirst du hochwertige Aufnahmen von zuhause produzieren!

Eine stellt sich zu Beginn vermutlich jeder:

Kann ich mein Mikrofon mit meiner Soundkarte verbinden?

Theoretisch: ja...

Praktisch? auf keinen Fall!

Ein hohes Grundrauschen macht die Aufnahme unerträglich. Zudem sind Klinken-Mikrofone meistens günstige Mikrofone, die für einfachste Anwendungen konzipiert sind. Die Aufnahme hochwertiger Gesangsspuren sind ausgenommen.

Eigene Lieder im Homerecording

Auch hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, um den Traum, eigene Lieder aufnehmen zu realisieren. In diesem Abschnitt kommen wir auf das Homerecording Equipment zu sprechen. Genauer gesagt stelle ich dir Gesangsmikrofone, Audio Interfaces sowie Preamps vor.

Zuallererst gilt es noch zu klären welche Mikrofonart du für deine eigene Musik bevorzugst.

Falls du das Equipment schon besitzt, gelangst du hier zum nächsten Abschnitt:

 

 


Unterschied zwischen dynamischen und Kondensatormikrofonen

Die unterschiedlichen Mikrofone unterteilen sich grob in dynamische und Kondensatormikrofone. Dabei unterscheiden sie sich vor allem in der Technik und Bauweise. So kommen viele Unterschiede zustande. Wobei jedes Mikrofon seine Vor- und Nachteile hat bzw. für andere Anwendungen (un)geeignet ist.

Viele Details erspare ich dir an dieser Stelle. Denn diesem Thema haben wir einen ganzen Beitrag gewidmet, erfahre mehr:

Kurzfassung:

Ein Kondensatormikrofon reagiert empfindlich und verarbeitet aufgrund einer leichteren Membran die Schwingungen besser. Das bedeutet, dass die Aufnahme natürlicher klingt, da mehr Töne erfasst werden. Selbst ein Flüstern aus ein paar Metern Entfernung ist noch hörbar.

Dynamische Mikrofone sind bedeutend robuster. Die Membran ist im Vergleich schwerer und infolgedessen "schwieriger" zu bewegen. Aufgrund der robusten Bauweise ist es bestens für den Live-Einsatz geeignet. Außerdem benötigen Dynamische Mikrofone keine Phantomspeisung. Nachteilig ist der geringere Ausgangspegel, sodass es einer guten Mikrofonvorverstärkung bedarf.

Mehr Informationen zu den beiden Mikrofontypen findest du hier:

 


Welches Equipment Du brauchst

Am Anfang der Aufnahmekette steht das Mikrofon. Die Endstation ist die Recording Software, die Digital Audio Workstation. Dazwischen gibt es zahlreiche Varianten. In diesem Tutorial beschränken wir uns auf einen Weg.

Dieses Zusammenspiel aus Recording Equipment ist bestens für den Einstieg geeignet.

  • XLR Großmembran Mikrofon
  • USB Audio Interface
  • (+ Mikrofonvorverstärker)

Ein Großmembranmikrofon ist ein Kondensatormikrofon, dessen Membran eine bestimmte Größe misst. Wie du oben erfahren hast, ist es sehr empfindlich - genau das, was wir für schön klingenden Gesang brauchen!

Doch ein Großmembranmikrofon allein reicht für Homerecording nicht aus.


Equipment für ein Kondensator Großmembranmikrofon

Kondensatormikrofone benötigen zusätzliche Speisung. Der Standard heißt Phantomspeisung. Zur Übertragung nutzt du ein XLR-Kabel. Statt einem Netzteil liefern Aufnahmegeräte die nötige Speisung. Zum Beispiel ein USB Audio Interface. Damit das Mikrofonsignal laut genug ist, schalten wir noch einen Preamp in die Aufnahmekette.

Ein Preamp - oder Mikrofonvorverstärker auf deutsch - verstärkt den Pegel des Mikrofons. Da jedes Gerät dem Signal ein Rauschen hinzufügt, verstärken wir es frühestmöglich. Es gilt: Je früher die Verstärkung desto besser ist das Signal-Rausch-Verhältnis.

Folglich gestaltet sich der Aufbau wie folgt:

Tipp: Nutze am Besten Stift und Papier und fertige dir eine kleine Skizze an. Dies hilft bei der Planung enorm und lässt dich nichts vergessen. Nichts ist ärgerlicher, als nach großem Aufwand ein fehlendes Kabel zu bemerken.

Aufbau und Einrichtung im Homestudio

Das Mikrofon ist mit einem XLR Kabel am Mikrofonvorverstärker angeschlossen und steckt in einer Mikrofonspinne. Diese Mikrofonspinne sorgt für eine elastische Aufhängung und steckt wiederum auf einem Stativ oder Ständer.

Das Signal erhält im Preamp eine Vorverstärkung und gelangt zum Audio Interface. Hier ist in der Regel ein Klinkenkabel (6,3 mm) gefragt. Im USB Audio Interface wird das Signal gewandelt und wiedergabefähig an den Computer geleitet. Nun schaltest du in deiner DAW die Mikrofonspur ein und die Aufnahme beginnt.

Ja ich weiß, es sind viele neue Begriffe. Keine Sorge: Wir klären noch alles auf!


Mikrofon zum Singen und Rappen

In diesem Abschnitt behandeln wir die Geräte nur oberflächlich und klären kurz deren Sinn und Zweck. Weiterführende Beiträge mit vielen Details verlinke ich dir an den entsprechenden Stellen!

Kommen wir als erstes zum Herzstück - dem Mikrofon.

Das richtige Mikrofon für Gesang bzw. Rap zu finden ist enorm wichtig. Da rund um Gesangsmikrofone viele Fragen auftauchen, findest du einen eigenen Artikel. Schließlich ist das Thema umfangreich und zu wichtig, als das es in ein paar Sätzen behandelt wird.

Klick auf das Bild, um direkt zur Gesangsmikrofon Kaufberatung zu gelangen!

Gesangsmikrofon kaufen Beratung auf Mikrofonwelt

 


USB Audio Interface

Ein USB Audio Interface dient als die Schnittstelle zwischen Mikrofon/Preamp und Computer. Hier schließt du wahlweise dein Mikrofon oder Mikrofonvorverstärker an.

Eine Alternative ist eine PCI-Soundkarte, welche in Tonstudios Anwendung finden. Im Gegensatz zu den USB Audio Interfaces kosten sie ein Vielfaches.

USB Audio Interface: Produktübersicht

Weitere Details bekommst du hier:

Mehr Infos zum USB Audio Interface


Benötige ich einen Mikrofonvorverstärker?

Bei dieser Frage spalten sich die Meinungen.

Manch einer ist vollkommen zufrieden mit der Vorverstärkung. Andere Nutzer raten wiederum zu einem zusätzlichen Mikrofonvorverstärker.

Grundsätzlich ist hier die eigene Erfahrung gefragt. Ich habe gerne einen zusätzlichen Preamp verwendet, da es unterschiedliche Einstellungen erlaubt. Aber im Grunde reicht diese Aufstellung zu Beginn. Bei Bedarf kaufst du dir den zusätzlichen Preamp später.

Mikrofon Preamp: Beliebte Produkte

Mehr Informationen zum Preamp bekommst du hier:

Der Mikrofonvorverstärker im Detail

Nun fehlt noch ein passendes Stativ. Achte beim Kauf auf den Lieferumfang des Mikrofons. Möglicherweise ist noch eine kleine Investition in ein XLR- und/oder Klinkenkabel sowie ein Mikrofon Popschutz und eine Mikrofonspinne notwendig.


Recording & Bearbeitung

Nachdem die Hardware-Fragen geklärt sind, gehen wir zur Software über. Keine Sorge: So kompliziert ist es gar nicht. Nach kurzer Zeit wirst du die nötigen Handgriffe locker beherrschen. Eigene Musik aufzunehmen ist nicht so schwer, wie es sich zunächst anhört.


Recording Software - Digital Audio Workstation

Meiner Meinung nach hilft es gut, sich einen visuellen Eindruck zu machen. Auf YouTube tummeln sich unzählige Tutorials zu allen möglichen Aufnahme Programmen. Beginner-Tutorial stellen die Grundfunktionen vor und geben dir einen ersten Eindruck.

Folgende DAWs sind einen näheren Blick wert:

 

 

Eventuell ist dies nicht mal notwendig. Oftmals liegt einem Interface eine (abgespeckte) Version von Cubase bei. Die Funktionen sind zwar beschränkt, reicht zum aufnehmen und Bearbeiten der eigenen Musik dennoch.

Falls du mehr Funktionen brauchst, schaust du am besten hier mal nach:


VST - Virtual Studio Technology

Mit VST erweiterst du die Funktionen deiner DAW nach belieben! Das Internet ist voll mit gratis VST, welche darauf warten entdeckt zu werden. Für den Anfang reichen die kostenlosen Tools vollkommen aus. Dazu zählen Effekte wie Equalizer, Kompresser, De-Esser, Reverb und viele mehr.

Für die Produzenten unter euch: Virtuelle Instrumente gibt es ebenfalls zuhauf. Instrumente sind als VSTi gekennzeichnet. Vom Piano, über Gitarre, Synthesizer bis hin zu den ausgefallensten Instrumenten gibt es eine riesen Auswahl. Schließt du jetzt noch ein MIDI Keyboard an, geht das produzieren richtig los! VSTi lässt sich mit dem MIDI Keyboard in Echtzeit bespielen.


Mixing

Nachdem du mit deiner DAW Software die Tonspuren aufgenommen hast, geht es weiter mit dem nächsten Schritt: das Mixing.

Hierbei sei noch gesagt, dass sich der Klang beim deutlich verbessern lässt. Vorausgesetzt die Qualität deiner Vocal-Spuren stimmt. Demzufolge gilt es zuerst deine Aufnahme-Technik zu verbessern, bevor das Mixing beginnt.

Beim Abmischen geht es darum die einzelnen Spuren zu bearbeiten, um ein harmonisches Soundbild zu erzeugen. Das heißt jede Spur ist separat mit Effekten zu belegen, damit das bestmöglichste Ergebnis entsteht.

Für den Anfang reichen zur Bearbeitung deiner Vocal-Spuren folgende Effekte aus:

  • Equalizer
  • Kompressor

Bist du in der Lage mit diesen Effekten umzugehen, geht es weiter mit den nächsten. Konzentriere dich zu Beginn auf die Grundlagen und du machst schnelle Fortschritte!

 


Der Equalizer

Mit dem Equalizer bearbeitest du beliebige Frequenzen. Der Equalizer gehört zum Standard Repertoire einer jeden Digital Workstation. Bist du mit dem Tool nicht zufriedenen, gibt es im Internet zahlreiche kostenlose und käufliche Alternativen.

Zu Beginn ist ein Low-Cut (Hochpassfilter) üblich. Das heißt, dass alle Frequenzen unterhalb einer bestimmbaren Grenze komplett weggeschnitten werden. Beim Abmischen von der Stimme, liegt der Cut bei 80-100 Hz.

Musik aufnehmen und mit Equalizer bearbeiten

Screenshot: EQuick von DMG Audio

Weitere Frequenzen
Menschliche Stimme: ca. 80 Hz bis 12 kHz

Grundfrequenz Sprache (Mann): ca. 120 Hz

Grundfrequenz Sprache (Frau): ca. 240 Hz

Konsonanten: ca. 1,5 bis 6 kHz

Zischlaute: ca. 5 bis 8 kHz

Eine Sache gilt es zu beachten: Nutze den Equalizer, wenn eine Besserung auftritt. Jede Aufnahmespur ist anders und manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Achte darauf, konzentriert mit dem Gehör zu arbeiten. Augen und Ohren können wir in dieser Hinsicht nicht immer trauen.


Der Kompressor

Ein Kompressor hat die Aufgabe, den Pegel zu beeinflussen. Dies geschieht, indem laute Signalspitzen reduziert und zugleich leise Passagen mehr Pegel bekommen. Insgesamt wirkt die Tonspur lauter und druckvoller. Bei zu hoher Kompression geht die Dynamik verloren und es kann zu Verzerrungen kommen.

Nutze den Kompressor mit Bedacht. In diesem Fall gilt ebenfalls die Regel „Garbage in – Garbage out“. Sprich: Wenn die Aufnahmespur nicht gelungen ist, nimmst du die Tonspur ein weiteres mal auf.

Eine ausführliche Erklärung findest du auf folgender Seite:

Wie funktioniert der Kompressor? Auf delamar.de

Als kostenlose VST empfehle ich dir den "Classic Compressor" (Download).

Classic Compressor zum Musik aufnehmen


Reverb, Delay, Hall & Co.

Du kennst Dich nun mit dem Equalizer und Kompressor aus und weißt, welchen Einfluss die Einstellungen haben? Dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt. Jetzt bist du in der Lage, deiner Stimme zusätzliches Volumen und Druck zu verleihen. Der Reverb schafft zum Beispiel einen räumlichen Klang. Klingt deine Aufnahme trocken, gibt ein Reverb Natürlichkeit (Raum) zurück. Ein Delay verleiht deiner Stimme ein Echo.

Es gibt unzählige Effekte und es würde den Rahmen sprengen alle aufzuzählen. Somit sind enorm viele Spielereien möglich und der Fantasie ist keine Grenze gesetzt.  Entdecke die Funtionen ruhig auf eigene Faust. Kreativität lässt dich die Grenzen erweitern. Schließlich geht es um die Aufnahme eigener Musik. Da sind vordefinierte Regeln zweitrangig.

Der Equalizer sowie der Kompressor sind die Grundlagen, die es zu beherrschen gilt. Darüber hinaus schadet es nicht, mit verschiedenen Effekten zu experimentieren und für sich die optimale Zusammensetzung an Plug Ins zu finden.


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Veröffentlichung

Jetzt:

  • weißt du, welches Equipment du brauchst und wie du es einsetzt,
  • kennst du verschiedene Aufnahmeprogramme sowie die Möglichkeit, die Funktionen mit VST zu erweitern,
  • ist dir bewusst, welche Effekte deine Gesangsspur brauch

 

Sprich: Du weißt jetzt, wie du deine eigene Musik aufnehmen wirst!

 

Und das von Zuhause aus.

Jetzt liegt es an dir, das Gelernte in die Tat umzusetzen und deinen eigenen Sound zu kreieren.

Doch die beste Musik nützt nicht viel, wenn du sie nicht richtig verbreitest. Daher stelle ich dir zum Abschluss verschiedene Plattformen zum hochladen und verbreiten deiner Musik vor.


Soundcloud

Ein kostenloses Profil Auf www.soundcloud.com ermöglicht es dir, deine eigenen Songs hochzuladen. Weitere Funktion wie Freunde hinzufügen helfen dir beim Wachstum und der Kommunikation mit anderen Musikern. So wie YouTube Videos lassen sich auch Soundcloud Videos in eine Webseite oder Ähnliches einbinden.

Praktisch: Deine Songs lassen sich ebenfalls per Link weiter verbreiten.


YouTube

Natürlich ist YouTube keine schlechte Idee, um auf deine Musik aufmerksam zu machen. Achte darauf, ein gutes Thumbnail zu entwerfen, damit du die Aufmerksamkeit der Besucher weckst. Weiterhin hilft die Beteiligung in der YouTube Community. Kommentiere die Videos anderer Musiker deiner Stilrichtung und generiere ein paar Klicks deiner Zielgruppe! Überzeugst du jetzt mit guter Musik, verbreitet sich deine Musik mit der Zeit von alleine. Es liegt in deiner Hand, den Grundstein selbst zu legen.


Foren & Facebook Gruppen

Im Internet gibt es zahlreiche Foren zu jeder Musikrichtung. Oft sind hier extra Threads für Musiker, die ihre eigene Musik aufnehmen, vorhanden. Lass deine Posts nicht nach Spam oder Werbung aussehen. Denn das sieht keiner gerne. Hilfreich ist es vor allem, wenn du nach Feedback fragst. So denkt niemand an Werbung und du forderst die User zu einer Handlung auf.

Du wirst merken, dass "nach Feedback fragen" effektiver ist, als wenn du etwas vorstellst. Denn bei ersterem schaffst du mit dem Besucher einen Dialog, während bei einer reinen Bekanntmachung ein Monolog entsteht und weniger Interesse erzeugt.

Wichtig ist vor allem, dass du mit konstruktiver Kritik gut umgehst und daraus lernst. Es heißt nicht, dass jeder es besser weiß. Dennoch schadet es nicht, sich mit anderen Perspektiven auseinander zu setzen und in seine eigene mit einfließen zu lassen.

Neben Internet-Foren gibt es viele Facebook Gruppen, um deine eigene Musik vorzustellen. Natürlich ist es auch ein guter Ort für Ratschläge!


Ich hoffe mein Leitfaden "eigene Musik aufnehmen" hat dir weitergeholfen.

Bei weiteren Fragen steht es dir frei, ein Kommentar zu hinterlassen!


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Kommentare

Stefan 24. Februar 2019 um 16:41

Höchst Interessant, da hat sich jemand viel Mühe gegeben.
Vielen DAnk dafür, komme gerne wieder.

Antworten

Niklas G. 23. April 2019 um 02:24

Hallo , ich hätte da eine Frage , ich möchte gerne Musik aufnehmen und jetzt stellt sich mir die Frage mit welchem Beat soll ich was aufnehmen ? Und noch etwas , wo soll ich als anfänger anfangen musik aufzunehmen denn ich möchte es gerne das auf Soundcloud draufstellen . Würde mich über eine Rückmeldung freuen .

Antworten

Kevin 25. April 2019 um 10:30

Hallo Niklas! Im Internet gibt es viele Freebeats, die du verwenden kannst. Google einfach mal nach „freebeats“ oder schau bei YouTube nach. Es gibt viele unbekannte Produzenten, die so ihre Beats veröffentlichen. Auf SoundCloud solltest du ebenfalls viele Instrumentals finden. Viele davon darfst du auch legal verwenden. Wenn du noch ganz am Anfang steht, macht es Sinn, erstmal zuhause aufzunehmen. So bekommst du langsam ein Gefühl fürs Recording. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Umsetzung!

LG Kevin

Antworten

R.Borrmann 8. Mai 2019 um 09:42

Hi, ich habe eine „Singtrix“ Karaokeanlage. Kann ich diese an einen PC anschliesen und und mitschneiden um dann alles auf CD zu brennen. Wenn ja, wie muss ich vorgehen?

Antworten

Kevin 10. Mai 2019 um 15:49

Hallo und vielen Dank für deinen Kommentar!
Leider hatte ich selbst noch keine Singtrix Anlage im Einsatz. Wie ist denn die Kabelverbindung zum Lautsprecher? Falls es ein Klinkenkabel ist, brauchst du noch ein (USB) Audio Interface, welches die Schnittstelle zum PC darstellt. Nun kannst du mit einem Aufnahmeprogramm deiner Wahl die Tonspuren recorden und anschließend auf CD brennen. Dazu reicht die kostenlose Software „Audacity“ schon aus.

Viele Grüße,

Kevin

Antworten

Sigi 19. August 2019 um 18:52

Moin,

ich bin ein Virtuelle Musik Spieler, Besitzer ein USB RME Baby Interface.
System Mac OSX mit Logic 10.4.6 + Arturia + Akai Pro und oft werden Studio Monitore Adam P11
alle drei Programme geschaltet mit drei Keyboard, es ist einfach Geil.
Ich möchte direkt Aufnehmen, nicht einzeln Spuren, sondern Live was ich Grade so frei spiele,
und hier ist mein Problem mein Raum ist ca.12m² mit Mikrofon hört sich das richtig doof,
den dann musste ich alles beschallen, aber ich singe nicht und spiele nur meine Keyboards, da muss doch was geben
direkt über PC-Aufnehme alle drei Programme zu gleich, also live und das alles mit mehren Programmen zugleich Spiele.

Viele Grüße, Sigi

Antworten

Boris 20. August 2019 um 21:27

Danke für die vielen Tipps Kevin! Echt interessant und ich werde einiges anders machen als anfänglich geplant. Wie ist es eigentlich rechtlich, darf ich einen Song eines namhaften Künstlers in Karaoke abspielen, selbst den Song singen, alles aufnehmen und bei Facebook einstellen?

Antworten

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