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Endlich eigene Musik aufnehmen: Wie du die ersten eigenen Songs recordest!

Eigene Musik aufnehmen Tutorial Blog

Du möchtest endlich deine eigene Musik aufnehmen?

Dann kommt dieser Leitfaden wie gerufen! Hier erfährst du folgendes:

  1. Eigene Musik aufnehmen: Wie es geht
  2. Wie du den Aufbau deines eigenen Homerecording Studios gestaltest
  3. Welches Equipment du für deinen Zweck brauchst
  4. Wie du deine Aufnahme bearbeitest
  5. Wie du eigene Musik verbreitest und bekannt wirst

Mithilfe des nachfolgenden Inhaltsverzeichnisses springst du direkt zu beliebigen Abschnitten.

Falls du noch komplett neu in der Recording-Welt bist, empfehle ich das Tutorial komplett zu lesen.

Der Weg zum ersten Recording

Ich möchte dir den Einstieg in die wundervolle Welt des Recording möglichst einfach gestalten und verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie du deinen eigenen Song aufnehmen kannst.

Ich kenne diese Situation. Nachdem ich vor vielen Jahren meine ersten Zeilen in das Mikrofone einer PS2 EyeToy-Kamera gerappt hatte, wollte ich mehr. So beschloss ich nach einigen Tagen Recherche ein günstiges Mikrofon für rund 70 € zu bestellen. Ein billiger Preamp sowie ein Audio Interface füllten den Warenkorb.

Natürlich war ich zu Beginn von dem Klang begeistert. Genauso schnell kam jedoch Ernüchterung auf.

So richtig toll und wie gedacht, klingt das alles nicht.

Mein Fehler war, dass ich wahllos Equipment gekauft hatte.

Monate später kaufte ich mir neue Geräte, wodurch die billigen überflüssig wurden.

Damit du nicht die gleichen Fehler machst, erfährst du in diesem Artikel alles was zum Einstieg zu wissen gibt.

Für wen ist dieser Leitfaden?
Für jeden, der eigene Musik produzieren als Ziel hat. Egal ob du einen Song aufnehmen oder gleich ein ganzes Musik Album produzierst. Dabei ist es irrelevant, ob du deinen eigenen Gesang oder Rap aufnimmst.

Dieser Leitfaden begleitet dich durch den kompletten Prozess. Vom ersten Mikrofon bis hin zur fertigen Aufnahme!

Drei Möglichkeiten eigene Songs aufzunehmen

In diesem Leitfaden stelle ich dir drei Wege vor, wie du eigene Songs recordest.

Tonstudio Mieten

Die wohl einfachste und zugleich kostspieligste Möglichkeit ist es, ein professionelles Tonstudio zu mieten. Je nach Tonstudio sind unterschiedliche Leistungen gegeben. Im besten Fall lässt sich das anschließende Mixen und Mastern vor Ort erledigen. Auf Dauer ist diese Möglichkeit natürlich sehr kostenintensiv. Aus diesem Grund ist diese Möglichkeit für Beginner eher auszuschließen und richtet sich mehr an professionelle Musiker.

Finde ein Tonstudio in deiner Nähe

Musik aufnehmen mit einem USB Mikrofon

Wer als Hobby aus reinem Spaß die eigene Stimme aufnimmt, ist mit dieser Methode gut beraten.

In einem USB Mikrofon sind sämtliche Elemente der Aufnahme-Kette integriert. Je nach Preisklasse bekommst du einen guten Sound geliefert. Dabei solltest du jedoch beachten, dass USB Mikrofon für die Aufnahme von Sprache konzipiert sind.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, ein USB Mikrofon für Musikaufnahme zu verwenden. Gerade die ersten Experimente sind auf diese Weise spielend leicht umzusetzen. Für die eigene Musik im Homerecording ist dies eher eine kurzfristige Lösung.

Wer langfristig denkt, greift lieber zu einem XLR Mikrofon samt Preamp und Audio Interface.

Das sorgt zwar für höhere Anschaffungskosten. Andererseits für langanhaltende Zufriedenheit der eigenen Musik Aufnahmen.

Eigene Songs im Homestudio – Das Homerecording

Die dritte und vor allem langfristigste Lösung ist Homerecording.

Damit holst dir das Tonstudio direkt nach Hause!

Hier ist mit Bedacht vorzugehen. Leider habe ich zu stark auf den Preis geachtet.

Zwar kannte ich die Weisheit „Wer billig kauft, kauft zwei mal“ – beachtet habe ich sie nicht. So kam es, dass ich nach wenigen Monaten erneut investierte. Ich holte mir zusätzlich ein AKG C3000 und einen neuen Preamp. Das war zwar noch immer nicht ideal, hat mich aber schon um einiges weiter gebracht.

Also: informiere dich gut, stelle dir einen Plan zusammen und teile dein Budget gut ein. Wenn du alle Schritte in dem Leitfaden beachtest, wirst du hochwertige Aufnahmen von zuhause produzieren!


Das richtige Equipment für dein Homerecording

In diesem Abschnitt kommen wir auf das Homerecording Equipment zu sprechen.

Falls du das Equipment schon besitzt, gelangst du hier zum nächsten Abschnitt:

Genauer gesagt stelle ich dir das Gesangsmikrofon, Audio Interface sowie den Preamp vor. Bei den Mikrofonen unterscheiden wir grob gesagt zwischen Großmembran Kondensator- sowie Dynamischen Mikrofonen. Abhängig davon, für welchen Mikrofontypen du dich entscheidest, ist weiteres Zubehör notwendig.

Lass uns erstmal klären, welche Mikrofonart für dich besser geeignet ist.

Unterschied zwischen dynamischen und Kondensatormikrofonen

Die unterschiedlichen Mikrofone unterscheiden sie sich vor allem in der Technik und Bauweise. So kommen viele Unterschiede zustande. Jedes Mikrofon besitzt seine eigenen Vor- und Nachteile bzw. ist für andere Anwendungen (un)geeignet ist.

Ein Großmembran Kondensatormikrofon reagiert äußerst empfindlich und verarbeitet aufgrund einer leichteren Membran die Schwingungen besser. Das bedeutet, dass die Aufnahme natürlicher klingt, indem es mehr Töne erfasst. Selbst ein Flüstern ist aus ein paar Metern Entfernung noch gut hörbar.

Dynamische Mikrofone sind bedeutend robuster. Die Membran ist im Vergleich schwerer und infolgedessen „schwieriger“ zu bewegen. Aufgrund der robusten Bauweise ist es bestens für den Live-Einsatz geeignet. Außerdem benötigen Dynamische Mikrofone keine Phantomspeisung (dazu später mehr). Nachteilig ist der geringere Ausgangspegel, sodass es einer guten Vorverstärkung durch einen Preamp bedarf.

Weitere Details erspare ich dir an dieser Stelle.

Falls dich die Unterschiede interessieren, habe ich hier 3 ausführliche Artikel für dich:

Ein Mikrofon zum Singen und Rappen

Wie du oben schon erfahren hast, erfassen Großmembran Kondensator Mikrofone viel mehr Details als dynamische.

Also genau das, was wir brauchen, um eigene Musik aufzunehmen.

Üblicherweise findest du Mikrofone mit einer Nieren-Charakteristik. Das bedeutet, dass die Schallwellen überwiegend von vorne (also aus deiner Richtung) aufgenommen werden. Geräusche von der Seite sind etwas abgeschwächt. Während Schallwellen aus dem Hintergrund weniger zu hören sind.

Damit du das ideale Gesangsmikrofon für deine eigene Musik findest, haben wir auch einen extra Beitrag für dich.

Zubehör für Gesangsmikrofone

Neben den technischen Geräten bedarf es auch etwas Zubehör in Form eines Mikrofonständers, Popschutz, Mikrofonspinne und den passenden Kabeln.

Aufgrund der hohen Empfindlichkeit sind Großmembran Kondensatormikrofone nicht als Handmikrofon geeignet. Daher braucht es zuallererst die passende Halterung.

Mikrofonständer

Ein Mikrofonstativ bedarf keiner großen Erklärung.

Es gibt verschiedene Arten und für das Homerecording sind platzsparende gerade Stative mit Rundsockel die ideale Wahl.

Mikrofonspinne

Auf dem Stativ befestigst du eine Mikrofonspinne. Diese dient dazu Schwingungen, die durch das Stativ übertragen werden, abzufangen. Ohne diese elastische Aufhängungen landen unschöne Störgeräusche in der Aufnahme.

Popschutz

Ein Mikrofon Popschutz ergänzt dein Setting. Dieser ist wichtig, um die sogenannten Explosivlaute (B, P, D und T) abzufangen.

Die Aussprache dieser Buchstaben geschieht, indem wir etwas Pusten. Auch wenn wir es beim Sprechen nicht wahrnehmen, entsteht dabei ein kleiner Windzug. Wie schon beschrieben sind Kondensatormikrofone sehr empfindlich und nehmen diese Geräusche wahr.

Daher ist ein guter Popschutz Pflicht um eigene Musik aufzunehmen!

Gute Gesangsmikrofone verfügen über eine XLR-Schnittstelle.

Um das Mikrofon mit dem PC oder Laptop zu verbinden, brauchen wir also noch ein weiteres Gerät.

Das (USB) Audio Interface

Zu Beginn stellt sich vermutlich jeder die selbe Frage:

Kann ich mein Mikrofon mit meiner Soundkarte verbinden?

Theoretisch: ja… Praktisch? auf keinen Fall!

Ein hohes Grundrauschen macht die Aufnahme unerträglich. Zudem sind Klinken-Mikrofone meistens günstige Mikrofone, die für einfachste Anwendungen konzipiert sind. Die Aufnahme hochwertiger Gesangsspuren gehören nicht dazu.

Die ideale Lösung ist das USB Audio Interface.

Ein USB Audio Interface dient als die Schnittstelle zwischen Mikrofon/Preamp und Computer. Hier schließt du wahlweise dein Mikrofon oder Mikrofonvorverstärker an.

Eine Alternative ist eine PCIE-Soundkarte, welche in Tonstudios Anwendung finden. Im Gegensatz zu den USB Audio Interfaces kosten sie ein Vielfaches.

Außerdem liefert dir ein Interface die notwendige Phantomspeisung.

Mikrofon Preamp (als Ergänzung)

Ein Preamp – oder Mikrofonvorverstärker auf deutsch – verstärkt den Pegel des Mikrofons. Da jedes Gerät dem Signal ein Rauschen hinzufügt, verstärken wir es frühestmöglich. Es gilt: Je früher die Verstärkung desto besser ist das Signal-Rausch-Verhältnis.

Bei der Frage ob ein Preamp überhaupt notwendig ist, spalten sich die Meinungen.

Manch einer ist vollkommen zufrieden mit der Vorverstärkung. Andere Nutzer raten wiederum zu einem zusätzlichen Mikrofonvorverstärker.

Grundsätzlich ist hier die eigene Erfahrung gefragt. Ich habe gerne einen zusätzlichen Preamp verwendet, da es unterschiedliche Einstellungen erlaubt. Aber im Grunde reicht ein gutes USB Audio Interface zu Beginn.

Bei Bedarf kaufst du dir den zusätzlichen Preamp einfach später.

Aufbau und Einrichtung im Homestudio

Folglich gestaltet sich der Aufbau wie folgt:

Das Mikrofon ist mit einem XLR Kabel am Mikrofonvorverstärker angeschlossen und steckt in einer Mikrofonspinne. Diese Mikrofonspinne sorgt für eine elastische Aufhängung und steckt wiederum auf einem Stativ.

Das Signal erhält im Preamp eine Vorverstärkung und gelangt zum Audio Interface. Hier ist in der Regel ein Klinkenkabel (6,3 mm) gefragt. Im USB Audio Interface wird das Signal gewandelt und wiedergabefähig an den Computer geleitet. Nun schaltest du in deiner DAW die Mikrofonspur ein und die Aufnahme beginnt.

Tipp: Nutze am Besten Stift und Papier und fertige dir eine kleine Skizze an. Dies hilft bei der Planung enorm und lässt dich nichts vergessen. Nichts ist ärgerlicher, als nach großem Aufwand ein fehlendes Kabel zu bemerken.

Recording & Bearbeitung

Nachdem die Hardware-Fragen geklärt sind, gehen wir zur Software über.

Keine Sorge: So kompliziert ist es gar nicht.

Nach kurzer Zeit wirst du die nötigen Handgriffe locker beherrschen.

Eigene Musik aufzunehmen ist nicht so schwer, wie es sich zunächst anhört.

Recording Software – Digital Audio Workstation

Die Software für die Musikproduktion nennt sich DAW – Digital Audio Workstation. Zu den bekannten Software gehören unter anderem Cubase, Logic Pro X oder auch FL Studio.

Für welche du dich entscheidest, ist Geschmackssache.

Meiner Meinung nach hilft es gut, sich einen visuellen Eindruck zu machen.

Auf YouTube tummeln sich unzählige Tutorials zu allen möglichen Aufnahme Programmen. Beginner-Tutorial stellen die Grundfunktionen vor und geben dir einen ersten Eindruck.

Folgende DAWs sind einen näheren Blick wert:

Eventuell ist dies nicht mal notwendig.

Oftmals liegt einem Interface eine (abgespeckte) Version von Cubase bei. Die Funktionen sind zwar beschränkt. Zum Musik aufnehmen und bearbeiten reicht es zum Beginn vollkommen.

Falls du mehr Funktionen brauchst, schaust du am besten hier mal nach:

VST – Virtual Studio Technology

Mit VST erweiterst du die Funktionen deiner DAW nach belieben.

Das Internet ist voll mit gratis VST, welche darauf warten, entdeckt zu werden. Für den Anfang reichen die kostenlosen Tools vollkommen aus.

Dazu zählen Effekte wie Equalizer, Kompresser, De-Esser, Reverb und viele mehr.

Für die Produzenten unter euch: Virtuelle Instrumente gibt es ebenfalls zuhauf.

Instrumente sind als VSTi gekennzeichnet. Vom Piano, über Gitarre, Synthesizer bis hin zu den ausgefallensten Instrumenten gibt es eine riesen Auswahl. Schließt du jetzt noch ein MIDI Keyboard an, geht das produzieren richtig los. VSTi lassen sich mit dem MIDI Keyboard in Echtzeit bespielen.

Mixing

Nachdem du mit deiner DAW Software die Tonspuren aufgenommen hast, geht es weiter mit dem nächsten Schritt: das Mixing.

Hierbei sei noch gesagt, dass sich der Klang deutlich verbessern lässt. Vorausgesetzt die Qualität deiner Vocal-Spuren stimmt. Demzufolge gilt es zuerst deine Aufnahme-Technik zu verbessern, bevor das Mixing beginnt.

Beim Abmischen geht es darum die einzelnen Spuren zu bearbeiten, um ein harmonisches Soundbild zu erzeugen.

Das heißt jede Spur ist separat mit Effekten zu belegen, damit das bestmöglichste Ergebnis entsteht.

Für den Anfang reichen zur Bearbeitung deiner Vocal-Spuren folgende Effekte aus:

  • Equalizer
  • Kompressor

Bist du in der Lage mit diesen Effekten umzugehen, geht es weiter mit den nächsten.

Konzentriere dich zu Beginn auf die Grundlagen und du machst schnelle Fortschritte!

Der Equalizer

Mit dem Equalizer bearbeitest du beliebige Frequenzen einer Tonspur.

Der Equalizer gehört zum Standard Repertoire einer jeden Digital Workstation. Bist du mit dem Tool nicht zufriedenen, gibt es im Internet zahlreiche kostenlose und käufliche Alternativen.

Zu Beginn ist ein Low-Cut (Hochpassfilter) üblich. Das heißt, dass alle Frequenzen unterhalb einer bestimmbaren Grenze komplett weggeschnitten werden. Beim Abmischen von der Stimme, liegt der Cut bei 80-100 Hz.

Musik aufnehmen und mit Equalizer bearbeiten
Screenshot: EQuick von DMG Audio
Weitere Frequenzen
Menschliche Stimme: ca. 80 Hz bis 12 kHz
Grundfrequenz Sprache (Mann): ca. 120 Hz
Grundfrequenz Sprache (Frau): ca. 240 Hz
Konsonanten: ca. 1,5 bis 6 kHz
Zischlaute: ca. 5 bis 8 kHz

Eine Sache gilt es zu beachten: Nutze den Equalizer, wenn eine Besserung auftritt. Jede Aufnahmespur ist anders und manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Achte darauf, konzentriert mit dem Gehör zu arbeiten. Augen und Ohren können wir in dieser Hinsicht nicht immer trauen.

Der Kompressor

Ein Kompressor hat die Aufgabe, den Pegel zu beeinflussen.

Dies geschieht, indem laute Signalspitzen reduziert und zugleich leise Passagen mehr Pegel bekommen. Insgesamt wirkt die Tonspur lauter und druckvoller. Bei zu hoher Kompression geht die Dynamik verloren und es kann zu Verzerrungen kommen.

Nutze den Kompressor mit Bedacht.

In diesem Fall gilt ebenfalls die Regel „Garbage in – Garbage out“. Sprich: Wenn die Aufnahmespur nicht gelungen ist, nimmst du die Tonspur ein weiteres mal auf.

Eine ausführliche Erklärung findest du auf folgender Seite:

Wie funktioniert der Kompressor? Auf delamar.de

Als kostenlose VST empfehle ich dir den „Classic Compressor“ (Download).

Classic Compressor zum Musik aufnehmen

Reverb, Delay, Hall & Co.

Du kennst Dich nun mit dem Equalizer und Kompressor aus und weißt, welchen Einfluss die Einstellungen haben?

Dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt.

Jetzt bist du in der Lage, deiner Stimme zusätzliches Volumen und Druck zu verleihen.

Der Reverb schafft zum Beispiel einen räumlichen Klang. Klingt deine Aufnahme trocken, gibt ein Reverb Natürlichkeit (Raum) zurück.

Ein Delay verleiht deiner Stimme ein Echo.

Es gibt unzählige Effekte und es würde den Rahmen sprengen alle aufzuzählen. Somit sind enorm viele Spielereien möglich und der Fantasie ist keine Grenze gesetzt. 

Entdecke die Funktionen ruhig auf eigene Faust. Kreativität lässt dich die Grenzen erweitern.

Schließlich geht es um die Aufnahme eigener Musik. Da sind vordefinierte Regeln zweitrangig.

Der Equalizer sowie der Kompressor sind die Grundlagen, die es zu beherrschen gilt. Darüber hinaus schadet es nicht, mit verschiedenen Effekten zu experimentieren und für sich die optimale Zusammensetzung an Plug Ins zu finden.


Veröffentlichung

Jetzt:

  • weißt du, welches Equipment du brauchst und wie du es einsetzt,
  • kennst du verschiedene Aufnahmeprogramme sowie die Möglichkeit, die Funktionen mit VST zu erweitern,
  • ist dir bewusst, welche Effekte deine Gesangsspur brauch

Sprich: Du weißt jetzt, wie du deine eigene Musik aufnehmen wirst!

Und das von Zuhause aus.

Jetzt liegt es an dir, das Gelernte in die Tat umzusetzen und deinen eigenen Sound zu kreieren.

Doch die beste Musik nützt nicht viel, wenn du sie nicht richtig verbreitest.

Daher stelle ich dir zum Abschluss verschiedene Plattformen zum hochladen und verbreiten deiner Musik vor.

Soundcloud

Ein kostenloses Profil Auf www.soundcloud.com ermöglicht es dir, deine eigenen Songs hochzuladen.

Weitere Funktion wie Freunde hinzufügen helfen dir beim Wachstum und der Kommunikation mit anderen Musikern. So wie YouTube Videos lassen sich auch Soundcloud Videos in eine Webseite oder Ähnliches einbinden.

Praktisch: Deine Songs lassen sich ebenfalls per Link weiter verbreiten.


YouTube

Natürlich ist YouTube keine schlechte Idee, um auf deine Musik aufmerksam zu machen. Achte darauf, ein gutes Thumbnail zu entwerfen, damit du die Aufmerksamkeit der Besucher weckst. Weiterhin hilft die Beteiligung in der YouTube Community. Kommentiere die Videos anderer Musiker deiner Stilrichtung und generiere ein paar Klicks deiner Zielgruppe! Überzeugst du jetzt mit guter Musik, verbreitet sich deine Musik mit der Zeit von alleine. Es liegt in deiner Hand, den Grundstein selbst zu legen.


Spotify und Streamingdienste

Der beste Weg, um die eigene Musik zu verbreiten, ist wohl der Weg über die Streamingdienste.

Foren & Facebook Gruppen

Im Internet gibt es zahlreiche Foren zu jeder Musikrichtung. Oft sind hier extra Threads für Musiker, die ihre eigene Musik aufnehmen, vorhanden. Lass deine Posts nicht nach Spam oder Werbung aussehen. Das sieht keiner gerne. Hilfreich ist es vor allem, wenn du nach Feedback fragst. So denkt niemand an Werbung und du forderst die User zu einer Handlung auf.

Du wirst merken, dass „nach Feedback fragen“ effektiver ist, als wenn du etwas vorstellst. Denn bei ersterem schaffst du mit dem Besucher einen Dialog, während bei einer reinen Bekanntmachung ein Monolog entsteht und weniger Interesse erzeugt.

Wichtig ist vor allem, dass du mit konstruktiver Kritik gut umgehst und daraus lernst.

Es heißt nicht, dass jeder es besser weiß. Dennoch schadet es nicht, sich mit anderen Perspektiven auseinander zu setzen und in seine eigene mit einfließen zu lassen.

Neben Internet-Foren gibt es viele Facebook Gruppen, um deine eigene Musik vorzustellen.

Natürlich ist es auch ein guter Ort für Ratschläge!


Ich hoffe mein Leitfaden „eigene Musik aufnehmen“ hat dir weitergeholfen.

Bei weiteren Fragen steht es dir frei, ein Kommentar zu hinterlassen!

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Kommentare

Stefan 24. Februar 2019 um 16:41

Höchst Interessant, da hat sich jemand viel Mühe gegeben.
Vielen DAnk dafür, komme gerne wieder.

Antworten

Niklas G. 23. April 2019 um 02:24

Hallo , ich hätte da eine Frage , ich möchte gerne Musik aufnehmen und jetzt stellt sich mir die Frage mit welchem Beat soll ich was aufnehmen ? Und noch etwas , wo soll ich als anfänger anfangen musik aufzunehmen denn ich möchte es gerne das auf Soundcloud draufstellen . Würde mich über eine Rückmeldung freuen .

Antworten

Kevin 25. April 2019 um 10:30

Hallo Niklas! Im Internet gibt es viele Freebeats, die du verwenden kannst. Google einfach mal nach „freebeats“ oder schau bei YouTube nach. Es gibt viele unbekannte Produzenten, die so ihre Beats veröffentlichen. Auf SoundCloud solltest du ebenfalls viele Instrumentals finden. Viele davon darfst du auch legal verwenden. Wenn du noch ganz am Anfang steht, macht es Sinn, erstmal zuhause aufzunehmen. So bekommst du langsam ein Gefühl fürs Recording. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Umsetzung!

LG Kevin

Antworten

R.Borrmann 8. Mai 2019 um 09:42

Hi, ich habe eine „Singtrix“ Karaokeanlage. Kann ich diese an einen PC anschliesen und und mitschneiden um dann alles auf CD zu brennen. Wenn ja, wie muss ich vorgehen?

Antworten

Kevin 10. Mai 2019 um 15:49

Hallo und vielen Dank für deinen Kommentar!
Leider hatte ich selbst noch keine Singtrix Anlage im Einsatz. Wie ist denn die Kabelverbindung zum Lautsprecher? Falls es ein Klinkenkabel ist, brauchst du noch ein (USB) Audio Interface, welches die Schnittstelle zum PC darstellt. Nun kannst du mit einem Aufnahmeprogramm deiner Wahl die Tonspuren recorden und anschließend auf CD brennen. Dazu reicht die kostenlose Software „Audacity“ schon aus.

Viele Grüße,

Kevin

Antworten

Sigi 19. August 2019 um 18:52

Moin,

ich bin ein Virtuelle Musik Spieler, Besitzer ein USB RME Baby Interface.
System Mac OSX mit Logic 10.4.6 + Arturia + Akai Pro und oft werden Studio Monitore Adam P11
alle drei Programme geschaltet mit drei Keyboard, es ist einfach Geil.
Ich möchte direkt Aufnehmen, nicht einzeln Spuren, sondern Live was ich Grade so frei spiele,
und hier ist mein Problem mein Raum ist ca.12m² mit Mikrofon hört sich das richtig doof,
den dann musste ich alles beschallen, aber ich singe nicht und spiele nur meine Keyboards, da muss doch was geben
direkt über PC-Aufnehme alle drei Programme zu gleich, also live und das alles mit mehren Programmen zugleich Spiele.

Viele Grüße, Sigi

Antworten

Boris 20. August 2019 um 21:27

Danke für die vielen Tipps Kevin! Echt interessant und ich werde einiges anders machen als anfänglich geplant. Wie ist es eigentlich rechtlich, darf ich einen Song eines namhaften Künstlers in Karaoke abspielen, selbst den Song singen, alles aufnehmen und bei Facebook einstellen?

Antworten

Rolf 25. März 2020 um 19:51

Ich nehme Gesang und Akustik Gitarre (mit Tonabnehmer) mit einem Scarlet 2i2 Interface auf meinem Laptop auf. Als Software verwende ich Ableton Live 9 Lite (war bei dem Scarlet dabei). Zum Monitoring verwende ich einen Sennheiser Kopfhörer und als Mikro für den Gesang ein Sennheiser e835S. Auf dem Kopfhörer bin ich mit meinen Aufnahmen zufrieden. Wenn ich die Aufnahmen mit den im Laptop eingebauten Lautsprechern bzw. auf dem Smartphone anhöre, gefällt mir das Ganze nicht mehr. Verschönert ein Kopfhörer so stark oder ist der Lautsprecher am Laptop Mist. Ich behaupte mal, dass ich nicht so falsch singe.

Antworten

Kevin 27. März 2020 um 18:57

Hallo Rolf, vielen Dank für deinen Kommentar! Es kann tatsächlich sein, dass sich der Sound auf den Kopfhörern gut anhört, auf anderen Lautsprechern – wie in deinem Fall dein Laptop – widerum nicht. Daher ist es beim Abmischen sehr wichtig, möglichts neutral-klingende Monitore/Kopfhörer zu benutzten. Viele Produzenten hören ihren Mix im Anschluss auf verschiedenen Audiosystemen ab, um sicherzustellen, dass die Musik aus allen Lautsprechern „gut“ klingt.

Antworten

Francesco S. 23. Februar 2021 um 19:07

Hammer Artikel. Hab mich entschlossen mein eigenes Homestudio aufzubauen, euer Artikel hilft mir dabei sehr. Hier hab ich als Leihe auch mal was verstanden im Gegensatz zu vielen anderen Seiten im Web. Vielen Dank und beste Grüße

Antworten

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